Buchfaltkunst Seidl 

Vom Eselsohr zum  Kunstwerk

Hintergrund

 

Über mich

 

Ich finde Bücher toll und kann Stunden damit verbringen, in Buchläden zu stöbern.

Dabei bin ich einmal auf ein Buch gestoßen, in dem es um "Gestalten mit Papier" ging. Darin sah ich u.a. ein gefaltetes Buch abgebildet und war auf Anhieb fasziniert. So etwas hatte ich noch nie gesehen!

Für mich stand fest: Das will ich auch machen! 

Also fing ich an, die Technik auszuprobieren und immer mehr zu verfeinern. Aus einem Buch wurden im Laufe der Zeit mehr und mehr. Ich war stets auf´s Neue begeistert von den erstaunlichen Ergebnissen.

 

Auf der Suche nach weiteren Gestaltungsmöglichkeiten mit Büchern habe ich schließlich auch meine Leidenschaft für kleine, mit Buchseiten hinterklebte Drahtfiguren entdeckt.

Mich begeistern sowohl das Filigrane der Figuren als auch die vielfältigen Möglichkeiten, immer wieder neue, individuelle Ideen damit zu verwirklichen.


Da ich auch gerne Wandschmuck anbieten wollte, habe ich nach Ideen für Bilder aus Buchseiten gesucht. Ich finde es erstaunlich, dass bei meinen Würfel-Bildern nur durch die Buchseiten-Auswahl und -Anordnung ein dreidimensionalen Effekt entsteht.

 

 

Wie meine Produkte entstehen

 

Die Technik des Buchfaltens beruht auf dem Falten von Eselsohren in Buchseiten.

Auf jeder Seite werden beide Ecken an einer ganz bestimmten Stelle und in einem bestimmten Winkel umgefaltet. Dabei muss man unglaublich exakt sowie mit viel Geduld und Fingerfertigkeit vorgehen, damit das Ergebnis am Ende schön aussieht.  

 

 

Die von mir angebotenen Motive entstehen in der Regel jeweils aus ca. 300-400 Eselsohren. Dementsprechend arbeite ich mehrere Stunden an einem Buch, bis es fertig ist.  

Das Erstaunliche am Buchfalten ist, dass nichts geschnitten wird. Man könnte das Buch also auch noch lesen. 

Ich verwende für meine Buchfaltkunst schöne gebrauchte Bücher, die ich zum Beispiel auf Flohmärkten kaufe, und gebe damit alten Büchern ein zweites Leben.

 

 

Für die Drahtfiguren biege ich aus Papierdraht die entsprechende Form und klebe mit Holzleim eine schöne Buchseite mit altdeutscher Schrift dahinter.

Als Sockel verwende ich kleine Stücke von Korkplatten.



Für meine Würfel-Bilder schneide ich aus jeweils drei verschiedenen, alten Büchern die Formen aus und klebe sie in entsprechender Anordnung auf schwarzes Papier.

Anschließend kommen sie  hinter Glas in einen rahmenlosen Bilderrahmen.